Hello again, Welt!

Anfang 2023 habe ich meinen ersten Beitrag hier veröffentlicht („Hallo Welt!“). Nun ist knapp drei Jahre später unter dem gleichen Titel, den WordPress damals so schön vorformuliert hat, mein erster Beitrag in einem Buch erschienen. Darin erzähle ich, wie ich mit Inspiration und praktischer Hilfe aus einer tollen Community zu meinem Blog hier gekommen bin: von der inneren Erlaubnis dafür, die ich mir erst einmal geben musste, bis hin zum Domainkauf und den Datenschutz-Einstellungen.

Der Beitrag ist Teil eines Sammelbands, dem #CLCBuch2025, mit dem die Corporate Learning Community (CLC) anlässlich ihres Jubiläums darauf zurückblickt, was sie in den vergangenen 15 Jahre alles in puncto besseres, weil selbstgesteuertes Lernen unternommen und erreicht hat. In rund 30 Texten schreiben 44 Mitglieder über ihre Erfahrungen, ihre Learnings und die Herausforderungen und Themen, die ihren Alltag in Personalentwicklung und Lernbegleitung prägen. Neben Fachtexten sind auch persönliche Rückblicke dabei – wie z. B. mein Text über den Hackathon mit der wundervollen CLC-Initiative „Domain of One’s Own“ #CLCDoOO.

Über diese Initiative und meine Entscheidung, einfach mal mitzumachen, freue ich mich immer noch wie ein Honigkuchenpferd, das ungebremst auf der eigenen Spielwiese wild und frei Haken schlagen darf. Schön, dass ich den Dank dafür jetzt auch mit meinem Beitrag in der Community (und ihrem Buch) teilen kann!

„Listen to the universe“

Mein allergrößtes Learning aus dem Projekt hat übrigens nichts mit FTP-Servern und Cookies zu tun. Sondern mit Veränderung: Ich habe im ganz Kleinen erlebt, wie überraschend einfach es ist, eine Veränderung anzustoßen. Denn wenn die Sehnsucht nach etwas Neuem da ist, findet sich manchmal (oft?) auch tatsächlich die passende Gelegenheit für den Einstieg ins Neue.

Bei mir war es der #DooO-Hackathon der CLC, der genau in dem Moment die Anmeldung öffnete, als mein Gefühl, mich aus der Komfortzone wagen zu wollen, immer stärker wurde. Das nennen manche Serendipity, also glückliche Fügung. Otto Scharmer, der Mit-Entwickler und Anleiter des u-Lab, formuliert es anders, nämlich als Aufforderung: „Listen to the universe!“

Was er meint: Wenn wir eine anstehende oder überfällige Veränderung intuitiv schon spüren (in seinem Konzept des „Presencing“), dann finden wir auch Menschen, Projekte, Veranstaltungen oder was auch immer uns bei dieser Veränderung helfen kann. Wir müssen nur mit wachem Blick und offenem Herzen durch die Welt gehen, um die passenden Gelegenheiten zu sehen. So erkennen wir, wo unser Impuls in die Welt kommen und unsere Sehnsucht konkret werden kann. Und dann werden wir zu Gestalterinnen unserer Zukunft – und sind nicht dem Zufall ausgeliefert, so glücklich er auch scheinen mag.

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